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so gelingts: Farben

so gelingts: Farben

In Print und Web wird die Aufmerksamkeit erst durch Farben und Bilder und dann durch den Inhalt geweckt. Zu den optischen Merkmalen gehört – neben Größenverhältnissen und Anordnungen – vor allem die Farbgebung. Bei der Farbwahl gibt es jedoch mehr zu beachten als nur persönliche Präferenzen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren Texten und Grafiken den perfekten Anstrich verpassen!

Psychologische Tricks

Im Unterbewusstsein wird jeder Farbe ein bestimmtes Attribut zugeordnet. Der Himmel und das Meer erscheinen blau, beides wird mit Tiefe und Stabilität in Verbindung gebracht. Wir assoziieren mit der Farbe Blau die Werte Vertrauen, Stärke und Verlässlichkeit. Fühlt sich ein Unternehmen durch diese Merkmale beschrieben, ist die Farbwahl Blau naheliegend.

Wenn Sie Farbentscheidungen treffen müssen, empfehlen wir Ihnen, nicht nur nach optischen Präferenzen zu handeln! Treffen Sie Ihre Wahl besser danach, welches Gefühl beim Kunden hervorgerufen werden soll. Einen Anhaltspunkt dafür kann Ihnen unsere Farbskala bieten:

Barrierefreiheit ist auch bei Farben ein Thema

Die Rot-Grün-Schwäche ist eine weit verbreitete Sehstörung in Deutschland. Betroffene können die Farben Rot und Grün kaum voneinander unterscheiden. Je nach Schwere der Sehschwäche werden beide Farbtöne lediglich als Grauschattierungen wahrgenommen. Achten Sie deshalb darauf, Rot und Grün nicht nebeneinander zu verwenden. Die beiden Farben sollten außerdem nicht ausschließlich als Informationsträger dienen. Anstatt beispielsweise eine Aufzählung nur farblich zu kategorisieren, ergänzen Sie besser passende Symbole.

Rot ist nicht gleich Rot

Grafiken und Fotos erstrahlen auf einer Homepage wortwörtlich in anderen Farben als auf Papier.

Die Bildschirme von Computern, Handys, Tablets, etc. bringen winzige Bildpunkte zum Leuchten und erzeugen somit Lichtfarben. Dafür wird das RGB-Farbspektrum (Rot-Gelb-Blau) genutzt. Schwarz entsteht, indem die Lämpchen einfach aus bleiben.

Drucken lässt sich in diesem Farbraum jedoch nicht, denn die Mischung aus roter, grüner und blauer Tinte ergibt kein Schwarz, sondern maximal ein dunkles Braun. Daher werden für Druckerzeugnisse sogenannte Druckfarben im CMYK-Farbraum (Cyan-Magenta-Yellow-Key) genutzt, in dem das Schwarz (die Keyfarbe) extra enthalten ist. Deshalb müssen z. B. Bilder oder Fotos für den Druck vorher vom RGB-Farbraum in den CMYK-Farbraum umgerechnet werden. Es fehlt sonst für die Farbtiefe und den Kontrast das Schwarz.

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Details besser dem Profi überlassen

Farbauswahl und Farbkombinationen – was passt zusammen, was ruft die „richtigen“ Emotionen hervor oder erzeugt die beste Wirkung – ein für den Laien schwer überschaubares Feld. Professionelle Unterstützung hilft Ihnen, dass Ihre Publikation – egal ob digital oder gedruckt – den allerersten Eindruck. Professionelle Unterstützung ist hier nicht verkehrt!

Wir helfen Ihnen in diesem Bereich sowohl bei der Konzeption, als auch in der Umsetzung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

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